Die Ideen werden immer absurder
Wenn man die aktuellen Diskussionen um das Waffenrecht und den Umgang mit Waffen in Vereinen verfolgt, dann kommen einem schon Zweifel. Wichtige Elemente der Jugendarbeit wie den verantwortungsvollen Umgang miteinander und dem sportlichen Anreiz auf der anderen Seite wird völlig verdrängt. Sind doch die vielen Vereine diejenigen, die sich um eine sinnvolle Freizeitgestaltung der Jugend kümmern und bemühen. Gerade in der zZ laufenden Woche des Ehrenamts sollte dieser wichtige Aspekt sicherlich nicht fehlen.
Der WDR hat auf seiner Homepage einen aktuellen Artikel zum Thema "Streit um Schützen im Schulkeller " veröffentlicht. Darin wird die Haltung von Schulministerin Barbara Sommer dargestellt, die es für einen nicht mehr tragbaren Zustand hält, dass Schützenvereine ihre Schießstände in den Schulgebäuden errichtet haben und darin das Training mit den Jugendlichen durchführen.
Vielleicht wird es demnächst auch noch dazu kommen, dass diese Diskussionen zu einer weiteren Verschärfung des Waffenrechts führen. Für uns als Verein bedeutet dies sicherlich mal wieder weitere Kosten, weniger bis garkeine Jugendarbeit und ein um ein vielfaches komplizierter gewordenes Regel- und Gesetzeswerk. Ob damit die eigentliche Zielsetzung in der Diskussion um Amokstraftaten wirklich sinnvoll erfasst wird bleibt zweifelhaft.
Der Bund der historischen Schützenbruderschaften hat in einem offenen Brief bereits seine Haltung zum Thema Schießsport addressiert und diesen im "Schützenbruder" veröffentlicht.
Auch die Rheinische Post veröffentlicht dazu einen aktuellen Artikel: "Schützen legen Wert auf Sicherheit ".
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